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Die faszinierende Insel Lankawi ist eine Tropeninsel im Nordwesten Malaysias mit einer wirklich fantastischen Fauna und Flora. Die Insel wird wie viele andere Tropeninseln von weiteren kleineren Inseln umgeben. Einige der Inseln die man von Lankawi aus sieht gehören bereits zum Staatsgebiet von Thailand.

Anreise

Die Insel Lankawi ist über die Hauptstadt der Insel Kuah mit der Fähre von Kuala Perlis aus zu erreichen. Ich bin direkt mit dem Bus von Tana Ratah über George Town nach Kuala Perlis gefahren. Wer ein wenig mehr Zeit mitbringt sollte noch einen Abstecher über George Town machen und evtl. noch ein oder zwei Tage dort verbringen.
Der Bus hält an einem kleinen Busbahnhof ein paar hundert Meter vom Hafen entfernt. Man ist zu Fuß in 10 Minuten am Hafen wo man in einer großen Wartehalle auf die Fähre wartet.
Die Fähre hat wohl schon ein paar Jahre auf dem Buckel, auf jeden Fall erzeug sie ein wenig Respekt beim Einsteigen. Es geht direkt runter in den Bauch der Fähre. Einen Ausblick aufs Meer hat man nicht, dafür sitzt man wie im Bus in zahlreichen Sitzreihen neben und hintereinander während auf dem Bildschirm an der Wand der MP3-Player des Fährbetreibers läuft und den Titanic Song „My Heart will go on“ abspielt! Na dann mal eine gute Fahrt! 😉
Die Überfahrt dauert ca. 1 1/2 – 2 Stunden und man kann sich die Zeit damit vertreiben irgendeinen malaysischen Blödelfilm mit englischen Untertiteln auf dem sagenhaften Bildschirm anzuschauen. Ich kann zudem nur empfehlen eine gute Jacke anzuziehen, denn die Klimaanlage in der Fähre funktioniert recht gut…

Nach der Ankunft in Kuah wird man von zahlreichen Taxifahrern und Mopedvermietern erwartet, welche dem Besucher die Weiterfahrt in Taxis oder auf Mopeds schmackhaft machen wollen. Da es auf der Insel keinen öffentlichen Nahverkehr, sprich Busse, gibt, muss man so oder so eines der Taxis anheuern oder sich ein Moped mieten. Die Vermieter bieten dafür dann direkt auch mehrtägige Buchungsmöglichkeiten.
Ich bin dann erst mal mit dem Taxi von Kuah zu meinem Guesthouse, der Rainbow Lodge am Cenang Beach gefahren.

TIPP: Erst mal mit dem Taxi zum Hotel/Guesthouse fahren. Die haben in der Regel auch Möglichkeiten ein Moped zu mieten.

Übrigens gibt es auf Lankawi auch einen Flughafen. D.h wer sich die Fähre nicht antun will, kann z.B. von Kuala Lumpur in einer Stunde auf die Insel fliegen.

Aktivitäten

Auf Lankawi kann man wirklich viel unternehmen. Enspannen am Strand, Tauchen gehen oder geführte Touren durch den Mangrovenwald oder die Fledermaushöhlen.
Ich habe mich für eine Bootstour in den Nordosten der Insel entschieden. Es ging mit einem Boot durch die fjordähnlichen Meereseinschnitte der Insel, während einem der Guide auf dem Boot so einiges über die Natur und die Tiere erzählt.
Zusätzlich kann man z.B. auch mit dem Cable Car (Seilbahn) auf den höchsten Gipfel auf der Insel fahren. Ein paar Bilder dazu gibt es in meinem Beitrag über die Hochzeit.

Nun aber ein paar Bilder von der Insel.

Bereits 2008 war ich mit einige Freunden für drei Wochen in Brasilien.
Für einige Tage blieben wir in Rio de Janeiro um uns dann mit einer Busfahrt auf den Weg ins Pantanal zu machen. Rund 23 Stunden sind wir in einem klimatisierten Bus bei 16 Grad Innentemperatur und 32 Grad Aussentemperatur nach Campo Grande gefahren und von dort mit einem Kleinbus weitere sechs Stunden Richtung Pantanal. Von dort ging es dann noch einmal zwei Stunden auf einem Pickup mitten in den Dschungel zu einem kleinen Camp in welchem wir einige Zeit blieben und es uns gut gehen lassen haben und die ein oder andere Safari durch den Dschungel gebucht haben.
War eine schöne Zeit in welcher wir viel erlebten. Von kleinen grünen Wellensittichen über verschiedene Papageien wie Blauaras und Aras bis hin zu Affen die in den Baumwipfeln rumsprangen und echt großen Schlangen (war wohl eine Würgepython, sicher 3 – 4 Meter lang!).
Anschließend sind wir damals noch nach Sao Paulo und von dort dann mit der Fähre auf die Insel „Ilha Grande“. Auf der Insel gab es keine Autos. Lediglich die Polizei und einige kommunale Fahrzeuge durften dort rumfahren.

Die Bilder von damals wurden mit einer Canon EOS 350 D geschossen. Das war meine erste Spiegelreflex. Ich hab sie nun noch einmal ausgegraben.

Eine Hochzeit auf Lankawi?

Ja, das gibt es!

Ich habe ja schon einige Hochzeiten fotografiert, aber auf einer Hochzeit auf einer tropischen Insel war ich bisher noch nicht. Das ist wirklich etwas Besonderes!

Gute Freunde hatten mich auf ihre Hochzeit nach Malaysia eingeladen – aber nicht als Fotograf sondern als Freund. Was auch gut war so, denn so eine Hochzeit von Freunden auf einer tropischen Insel sollte man auch mit den Freunden genießen und nicht unbedingt arbeiten. Trotzdem hatte ich natürlich meine Kamera dabei und habe nebenbei ein wenig fotografiert. Ich kanns mir ja dann doch nicht nehmen lassen.

Und da eine Strandhochzeit auf einer tropischen Insel natürlich auch im angemessenen Rahmen ablaufen soll haben Sie in einem der angesagtesten Hotel Resorts geheiratet das man sich vorstellen kann,

The Datai Resort Lankawi.

Hier gibt es noch ein paar weitere Bilder und Reiseberichte, da ich die Einladung genutzt habe mir dieses wundervolle Land ein wenig anzusehen und ein wenig zu reisen.

Jetzt aber ein paar Eindrücke von der Strandhochzeit:

Ankunft am Kuala Lumpur International Airport (KLIA)

Nach drei Stunden Wartezeit in Muskat und weiteren sechseinhalb Stunden Flug bin ich um ca. acht Uhr Lokalzeit am Flughafen angekommen. Auf geht’s!

Tipp: Die Bahn benutzen um an sein Gepäck zu kommen (führerlose Ubahn – da sind die Malaysier den Deutschen einen ganzen Schritt voraus, die fährt bestimmt schon seit fünf bis zehn Jahren). Dazu der gelben Markierung sowie der Beschilderung Baggage Reclaim folgen.

Bevor man allerdings an sein Gepäck kommt muss man erst durch die Zoll- und Passkontrolle. Auf der linken Seite befinden sich die leeren Schalter für die Einheimischen und auf der rechten Seite die Schlange für die Foreigners bzw. Immigrants. Europäische Bürger müssen sich hier auf eine längere Wartezeit über eine Stunde einstellen.

An einem der zahlreichen Geldautomaten sollte man dann einige Ringgits abheben um für Kuala Lumpur gerüstet zu sein.

Ein Stockwerk tiefer befindet sich der Busbahnhof. Dort gibt es für 12 MYR (umgerechnet ca. 2,60 €, Link zum Geo.de Währungsumrechner) ein Ticket nach Kuala Lumpur Chinatown. Chinatown ist quasi die Altstadt von KL und liegt recht zentral. Man kann von dort gut das Zentrum der Stadt zu Fuß erkunden. Ich habe dort im Guesthouse Oasis, das direkt in der Jalan Pentaling (sehr bekannte Markstraße in Chinatown) liegt, übernachtet, nachdem mich ein Franzose namens Dany dort hingeführt hat.

Tipp: Sich nicht von Leuten blenden lassen die Geld dafür haben wollen wenn sie dich zu einem Guesthouse führen. Diese werden meistens bereits von den Besitzern bezahlt.

Das Guesthouse ist ein kleines unscheinbares Haus mit Schlafsaal und Einzelzimmern sowie Gemeinschaftsraum. Die Zimmer sind zwar wirklich winzig (zwei bis drei qm) aber sauber und ruhig. Das Bett nimmt Dreiviertel der Fläche des Zimmers ein, ist aber echt beqeurm und ebenfalls gepflegt.

Wirklich cool am Oasis ist die Dachterasse im fünften Stock auf der man den Abend schön ausklingen lassen kann.

WLAN ist kostenlos, es gibt aber für ein paar Ringgits einen Computer zum benutzen.

Erste Eindrücke sammeln

Nachdem man den Jetlag überwunden hat erkundet man die Stadt am besten direkt zu Fuß von Chinatown aus. Auf dem Weg zum Zentrum gibt es bereits ein paar Tempel und Märkte zu sehen.

Der Merdeka Square und die Masjid Jamek sowie die Kuala Lumpur City Galerie sind alle in Laufweite und auf jeden Fall einen Besuch wert.

Der Merdeka Square ist ein groß angelegter Rasenplatz auf welchem die Föderation Malaysia gegründet wurde. Dort steht ein riesiger Fahnenmast mit der Flagge Malaysias.

Direkt neben dem Merdeka Square befindet sich die Kuala Lumpur City Galerie, welcher man auch einen Beauch abstatten sollte. Hier findet man zuhauf Informationen über Kuala Lumpur, da es eigentlich eine Art Tourist Information ist. In der City Galerie gibt es ein riesiges Model der ganzen Stadt, welches man zusammen mit einer Multivisionsshow anschauen kann. Lohnt sich auf jeden Fall!

Rund um die Masjid Jamek war gerade eine große Baustelle und es wurde einem der Blick ein wenig verwehrt. Trotz Baustelle ist die Moschee auf jeden Fall einen Besuch wert. Man kann die Moschee bedingt im Rahmen einer Führung und mit entsprechender Kleidung (welche man ausleihen kann) besuchen.

Öffentlicher Nahverkehr

Es gibt in Kuala Lumpur vier verschiedene Bahnen (LRT, zwei Monorail und eine Ubahn) und zahlreiche Busse mit welchen man am viele Orte gelangen kann. Unter den Bussen gibt es die öffentlichen Busse, einen Hop-on-Hoop-off Bus für Touristen und angeblich sogar einen kostenlosen Bus. Die Bahnen und Busse sind nicht in einem Verbund organisiert. D.h. man zahlt für jede Fahrt extra, was aber recht günstig ist und gut funktioniert.

Zweiter Tag

Ein schönes Kontrastprogramm bietet z.B. der Besuch der Petronas Towers und des KLCC am Morgen, und um dem Großstadtsstress zu entkommen ein Abstecher in den Botanischen Garten mit dem Birdpark am Nachmittag.

Beides sind wirkliche Highlights welche die Möglichkeiten und die Varietät dieses asiatischen Landes zeigen. Einerseits die scheinbare Unbegrenztheit in der Hochhausarchitektur und andererseits die zahlreiche Artenvielfalt in der Tierwelt dieses tropischen Landes.

Für einen dritten Tag oder einen längeren Aufenthalt empfehle ich den Dumont Reiseführer Malaysia von Renate Loose. Aus diesem habe auch ich viele Informationen.

Ich habe mich am dritten Tag meines Aufenthalts in Kuala Lumpur habe auf den Weg in den Taman Negara Nationalpark gemacht. Meine Reiseeindrücke dazu findet ihr im folgenden Post.

Anreise

Die Reise von Kuala Lumpur in den Taman Negara Nationalpark verlief recht entspannt und ohne größere Schwierigkeiten.

Um von Kuala Lumpur in den Taman Negara Nationalpark zu kommen fährt man am besten mit dem Bus Richtung Osten über die Autobahn E8 und die Landstraße 98 nach Jerantut.

Abfahrt des Busses in Kuala Lumpur jeden Tag um acht, zehn, zwölf und 16 Uhr an der Station Titiwangsa. Dort bekommt man auch das Ticket, welches 12,8o MYR kostet. Titiwangsa erreicht man mit der grünen Monorail oder mit der gelben Ampang Line.

Ich bin mit dem Bus um 12 gefahren. Der ist in drei Stunden in Jerantut und man hat dann noch genügend Zeit um sich weiter zu orientieren. Entweder man sucht sich dort eine Übernachtungsmöglichkeit oder man reist gleich weiter in den Taman Negara Nationalpark.

Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder mit einem öffentlichen Bus, mit dem Boot oder mit einem Kleinbus einer lokalen Agentur. Die Agenturen erwarten dich direkt nach der Ankunft in Jerantut. Man kann sich hier also auf eigene Faust durchschlagen oder ein Angebot einer der Agenturen annehmen. Ich bin mit der Agentur NKS gefahren. Diese hat mir auch gleich ein Ticket für die spätere Weiterreise in die Cameron Highlands gebucht.

Nach einer Stunde Wartezeit ging es dann mit einem Kleinbus noch 65 km weiter nach Kuala Tahan, dem Ort am südlichen Eingang in den Park. Die Zufahrtsstraße in den Nationalpark führt hierbei bereits durch Regenwaldgebiet, aber leider auch durch kilometerlange Palmenplantagen, für Welche der Regenwald mittels Brandrodung geopfert wurde. Nach ca. eineinhalb Stunden erreicht man den Ort. Dort gibt es viele verschiedene Hostels und auch ein besser situiertes Ressort zum Übernachten. Ich bin im etwas abseits gelegenen, bunt bemalten Tahan Guesthause geblieben, welches sehr ruhig, direkt neben der hiesigen Moschee liegt. Die Übernachtung in einem Single Room kostet 30 Ringgits.

Aktivitäten

Mit zwei anderen Deutschen und Melissa, einem Mädel aus England die seit zwei Jahren unterwegs ist bin ich auf den Bukit Teresek und anschließend über den Canopy Walkway gewandert.

Man überquert den Sungai Tembeling mit einem Boot (ein Ringgit) und hält sich dann in dem Resort links. Im Wildlife Headquarter im Resort an der anderen Uferseite bezahlt man den Entry Permit (ein Ringgit) und die Camera License (fünf Ringgit). Der Weg führt dann auf einem Plankenweg durch den Dschungel. Wenn man früh startet bekommt man vielleicht den Argusfasan zu sehen und begegnet mit etwas Glück einem Wildschwein. Wir haben den Fassn zweimal gesehen, dazu ein paar Affen in den Baumkronen entdeckt und wurden später tatsächlich vom Grunzen eines Wildschweines überrascht. Nach einiger Zeit zweigt der Weg nach rechts ab und man verlässt den Plankenweg. Etwa 20 min später erreicht man den Hauptweg auf den Bukit Teresek und wandert erneut auf dem Plankenweg stetig aufwärts. Nach weiteren 50 – 60 min kommt man an eine Aussichtsstelle. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Gipfel. Auf der Wanderung begegnet man wohl nur mit sehr viel Glück einem Tiger oder einem Elefanten dafür zahlreichen verschiedenen Schmetterlingen und Ameisen. Tiger und Elefanten sind vermutlich eher im tieferen Dschungel zu finden (ist vielleicht auch ganz gut so… 😉). Nach der Besteigung des Gipfels muss man den Hauptweg vorbei an der Abzweigung von welcher wir gekommen sind zurück gehen erreicht dann den Eingang zum Canopy Walkway. Hier ist erneut eine Gebühr von fünf Ringgit notwendig, welche sich aber wirklich lohnt. Denn die riesigen Bäume des Regenwalds aus einer Höhe von 45 m zu betrachten ist echt eine beeindruckende Erfahrung! Der Canopy Walkway führt zurück zu dem Plankenweg auf welchem man zum Resort und zum Ausgangspunkt zurück kommt.

Die Wanderung dauert ca. vier Stunden. Es bleibt dann noch genügend Zeit für weitere Aktivitäten oder um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Zu empfehlen ist z.B. eine Bootsfahrt nach Lata Berkoh. Dort kann man super Im Fluß Baden gehen während die Bootsguides auf die Rückfahrt warten. Von der Anlegestelle bis zur Badestelle ist noch ein Fußmarsch von 20 – 30 min notwendig. Es ist aber wirklich herrlich dort in dem Fluß zu baden! Wir hatten wirklich Spaß dort!

Will man mehr Unternehmen oder tiefer in den Dschungel wandern ist eine geführte Tour zu empfehlen. Dafür gibt es mehrere Anbieter. Unter anderem ist z.B auch eine siebentägige Tour auf den Gungung Tahan möglich (höchster Berg Malaysias) oder eine viertägige Trekkingtour durch den Dschungel mit Übernachtung in Höhle und der Chance auf Elefanten zu treffen möglich.

Verpflegung

In Kuala Tahan gibt es einige schwimmende Restaurants direkt auf dem Fluß. Angeboten werden wunderbare malaysische oder auch indische Gerichte in verschiedenen Preiskategorien. In der Zufahrtsstraße zum Fluß befindet sich ein kleiner Minimarkt und nebenan ein Restaurant in welchem es diverse Frühstücksgerichte gibt.

Guten Morgen liebe Leser meines Blogs,

den ein oder anderen mag der Titel dieses Blogeintrages verwundern, schließlich geht es ja hauptsächlich um Fotos auf felixmayr.photography. Und darum geht es auch dieses Mal wieder. Auch wenn in der letzten Zeit gelegentlich der ein oder andere Artikel zu finden war.

In den nächsten zwei bis drei Wochen bin ich unterwegs in Malaysia. Denn ein paar gute Freunde haben mich dorthin auf eine Hochzeit eingeladen!! Wann bekommt man schon mal eine Einladung auf eine Hochzeit nach Malaysia!? Da lasse ich es mir natürlich nicht nehmen dem Land auch einen Besuch abzustatten und euch mit Fotos und interessanten Details des Landes zu versorgen.

 

Anzeigetafel Flughafen München

Am Flughafen München

 

Flugtickets zur Hochzeit

Tickets zur Hochzeit

Aus diesem Grund sitze ich grade in einem Liegestuhl aus schwarzem Leder am Flughafen in Muskat im Oman. Und blicke der aufgehenden Sonne entgegen, während ich auf meinen Anschlußflug nach Kuala Lumpur warte. Allein der morgendliche Dunst in der Luft verrät schon die Anwesenheit der Wüstenatmosphäre, auch wenn man das im klimatisierten Warteraum des Flughafens nicht mitbekommt. Allerdings auf dem Weg vom Flugzeug zum Transitgate. 31 Grad hat es bereits um halb sechs, noch vor Sonnenaufgang!

Wer übrigens günstig einen Flug nach Kuala Lumpur, Singapur oder auch in viele andere Städte und Länder der Welt buchen will, sollte sich mal Skyscanner anschauen. Man kann hier echt günstige Flüge finden. Wer nicht nur hin und zurück fliegen will kann sich auch mal bei Momondo reinklicken. Dort kann man auch Gabelflüge buchen.

So long,

Felix

Servus,

Stephan, ein Kollege von unserem Eastside-Stammtisch startete am 7. November seinen Atlantik Segeltrip von Teneriffa nach Martinique und wird versuchen von Meer aus zu Bloggen.
Wer seinen Trip verfolgen will, kann dies auf seinem Blog World – of – Stephan tun. Einfach auf das Bild klicken.

Vor ein paar Jahren hatten wir vom Stammtisch ja schon einmal einen etwas größeren Trip unternommen, damals sind Ania, Regina, Didi, Tobi und ich mit dem Auto nach Mali gefahren. Die Reise haben wir damals auch in einem Blog dokumentiert: Eastside-goes-Afrika-Blog.

Heading West

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grüße,
Felix

Zusammenfassung Jakobsweg Teil eins

Letztes Jahr im Oktober bin ich von Benediktbeuern im Alpenvorland zu Fuß losgelaufen um mich auf den Jakobsweg zu machen.
Ich hatte damals lange überlegt ob ich den „typischen“ Jakobsweg in Spanien von Pamplona nach Santiago gehe. Dann hätte ich aber mit dem Zug erst mal nach Spanien fahren müssen.

Meine Heimat ist aber das schöne Benediktbeuern am Fuße der Benediktenwand. Dort bin ich aufgewachsen und dort sind auch meine Wurzeln. Es gibt dort ein Kloster, welches seit Jahrhunderten ein zentraler Ausgangspunkt für Reisende weiter nach Süden ist. Schließlich ist Benediktbeuern quasi die letzte Station, bevor es tiefer in die Alpen weitergeht.

Da liegt es nicht fern, das auch einer der Jakobswege über Benediktbeuern führt.
Es handelt sich hierbei um den Jakobsweg „Isar-Loisach-Leutascher Ache-Inn“ welcher in Schäftlarn an den Münchner Jakobsweg anschließt und über das Kloster Beuerberg, Kloster Benediktbeuern, Walchensee und Karwendel zum Tiroler Jakobsweg führt.

Warum also nicht direkt zu Hause starten, wie es eigentlich auch der allerursprünglichste Weg ist. Schließlich heißt es „der Jakobsweg führt von Deiner Haustüre nach Santiago di Compostella“.

Ich habe den Weg damals nicht online dokumentiert, sondern in einem Tagebuch das ich dabei hatte. Außerdem habe ich damals bewusst auf digitale Technik im weiteren Sinn verzichtet und habe sogar meine 5D daheim gelassen. Statt der 5D habe ich eine alte Rollei 35 von meinem Dad und drei Diafilme mitgenommen. Irgendwann werde ich die Bilder noch in einem separaten Beitrag online stellen und ein wenig mehr dazu erzählen.
Ich wollte den Weg völlig offline gehen. Ok, ganz offline wars nicht, ich hatte ein altes Siemens Handy dabei um wenigstens für etwaige Notfälle und Buchungsanfragen gerüstet zu sein. Allerdings war es eigentlich die meiste Zeit ausgeschaltet und ich habe es lediglich zur Reservierung von Unterkünften genutzt. Man könnte das natürlich schon noch auf die Spitze treiben und sich wirklich drauf einlassen das man vor Ort schon was findet. Sollte eigentlich schon funktionieren… 😉


Jakobsweg Teil zwei

Heute geht es weiter. Ich mache mich wieder auf den Weg um an meiner letzten Etappe vom letzten Jahr wieder anzuschließen. Dazu muss ich aber erst mal nach Brienz in der Schweiz.

Mein Plan ist im Moment mit Roy, welchen ich über Blablacar kontaktiert habe nach Wintherthur zuu fahren. Dort werde ich voraussichtlich bei Gina, welche ich über Couchsurfing angeschrieben habe übernachten. Dann sehen wir mal weiter.

Ich werde versuchen von unterwegs aus abundzu einiges hier online zu stellen. Mal sehen wie es funktioniert. Es wird auf jeden Fall diese mal keine High-End-Fotos geben, da ich meine 5D nicht mitnehme, sondern lediglich meine kleine Lumix und das Iphone.

So, nun gehts aber weiter ich hab also meine Sachen wieder gepackt:

Vorbereitung für den zweiten Teil meines Jakobswegs

Vorbereitung für den zweiten Teil meines Jakobswegs

Folgend eine Packliste als Empfehlung für euren Jakobsweg:

Klamotten/Ausrüstung:

  • Leichte Wanderhose, am besten als ZIP-Hose damit kann man sie auch kurz machen
  • 2x leichtes Multifunktions T-shirt
  • 2x leichtes Multifunktions Longsleeve
  • Goretex Regen-/Windjacke, muss gar nicht mal gefütter sein, denn dazu kann man sich andere Sachen drunterziehen
  • Soft-Shell, perfekt zum drunter ziehen
  • Leichte Regenhose, kann über die ZIP Hose drüber gezogen werden oder dient im Notfall auch komplett als Ersatz
  • 2x Unterhosen, jeweils abwechselnd waschen
  • 2x Wandersocken, jeweils abwechselnd waschen
  • Mütze
  • Schaal (es hört sich blöd an, aber ich nehme einen Seidenschaal mit, der ist extrem leicht und sehr warm)
  • Leichte Handschuhe

Weitere Ausrüstung

  • Wanderschuhe (müssen nicht die schweren Bergstiefel sein, auf den meisten Wegen tun es Trekkingschuhe auch. Bei schwierigeren Passagen muss man halt ein wenig vorsichtiger sein.. die brasilianischen Tourguides gehen auch mit FlipFlops in den Dschungel 😉 )
  • Flip-Flops
  • Sonnenbrille
  • Hülle für Sonnenbrille
  • Hut
  • Stirnlampe
  • Brusttasche
  • evtl. Geldgürtel
  • Rucksackpariser (also so eine Regenschutzhülle)
  • Hüttenschlafsack
  • Biwaksack
  • evtl. leichte Isomatte
  • Trinkflasche
  • Brotzeitdose
  • Fleecehandtuch
  • Taschenmesser
  • evtl. Reisetasse
  • evtl. Reisebesteck
  • Pilgerstock (je nach Vorliebe aus Holz vom Wegrand oder Teleskopstöcke)
  • Jakobusmuschel, Jakobuspin

Klamotten wie Mütze, Schaal und Handschuhe sind für herbstliche Jahreszeiten in Mitteleuropa durchaus zu empfehlen. In Spanien ist das vielleicht nicht unbedingt notwendig. Kommt eben immer auch auf die Jahreszeit an.

Ein dicker Schlafsack und ein Zelt ist in der Regel nicht notwendig. Außer man reist in wirklich kalten Regionen oder zu sehr kalter Jahreszeit. Das kommt in jedem Fall dann auf die persönlichen Reiseplanungen und Vorlieben an.

Nützliches

  • Filmdose mit Gummis und Nähzeug
  • Filmdose mit Sicherheitsnadeln
  • Zündholzschachtel mit Oropax
  • kleines Stück Schnur
  • eine Rolle Klopapier, verpackt in einem Plastikbeutel,  alternativ Tempos
  • kleine Schere
  • zwei kleine PE Beutel

Literatur/Schreibzeug/Ausweiße

  • Pilgerführer
  • Pilgerausweiß
  • Personalausweiß/Reisepass
  • DAV Ausweiß
  • Jugendherbergsausweiß
  • EC-Karte
  • Kreditkarte
  • Bahncard
  • evtl. Führerschein
  • evt. Drivenow Kundenkarte
  • Sprachführer
  • Tagebuch
  • Bleistift
  • Kugelschreiber
  • Radiergummi
  • Spitzer

Medizinische Versorgung

  • Blasenpflaster, groß & klein
  • Handelsübliches normale Pflaster (Hansamed)
  • Hansaplast (kann auch als Klebeband dienen)
  • Jod-Antiseptikium
  • Kleine Tube Voltaren (günstiger Ersatz ist z.B. Diclofenac von Ratiopharm)
  • Hirschtalgcreme (um die Füße einzucremen und vor Blasen durch Reibung zu schützen)
  • Aspirin
  • evtl. Kondome
  • Persönliche Medikamente

Für die Kulturtasche

  • kleine Kulturtasche
  • Zahnbürste
  • Zahnpasta
  • Sonnencreme
  • Labello
  • Mini-Duschgel (gibts im Drogeriemarkt) oder einfach eine Seife
  • Rei in der Tube (gibts als Miniversion im Drogeriemarkt)

So, und zu guter letzt noch ein Hinweis, welcher leider heutzutage notwendig ist. Die vorgestellte Liste ist lediglich eine Auflistung meiner persönlichen Empfehlung. Fehler und Irrtümer sind nicht auszuschließen. Ihr seid selbst für eure Packliste und eure Reise verantwortlich. Ich gebe jegliche Verantwortung für eine etwaige „Richtigkeit“ oder „Vollständigkeit“ dieser Packliste ab.

Über den Jahreswechsel war ich mit einem guten Freund auf einer Hütte in der Schweiz.
Ein wenig dem hektischen Alltag entfliehen, Skitouren gehen und entspannen.

Am 27. 12.13 sind wir bei stürmischen Schneegestöber von Oberalppass auf die Maighelshütte gegangen.
Aufgrund der kritischen Lawinenverhältnisse konnten wir während unseres Aufenthalts auf der Hütte nicht sehr viele Touren unternehmen. Daher sind wir öfter das Val Maighels entlanggelaufen, mit kleinen Abstechern nach West und Ost.

Auf der Heimfahrt am 1. Januar 2014 hatten wir das Glück auf die Sekunde genau  noch (wirklich! Die Fähre wollte schon ablegen, aber er machte für uns nochmal die Schranke auf!) die Fähre in Romanshorn zu erwischen, welche uns einen fulminanten Abschluss der Tour und einen fantastischen Blick ins neue Jahr gewährte.

Viel Spaß mit den Bildern!