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Ich bin nun zurück aus meinem Urlaub in Malaysia wo ich auf eine Hochzeit eingeladen war und es mir natürlich nicht nehmen ließ dem Land einen Besuch abzusatten.
Da die Bearbeitung der Bilder eine Weile dauern wird um Sie euch auf dem Blog vorzustellen, möchte ich euch zwischenzeitlich die Bilder eines wunderbaren Shootings zeigen welche vor vier Jahren am Walchensee in Oberbayern entstanden sind.

Wir wollten mystische, verzauberte „Hexenfotos“ schießen und brauchten dafür natürlich auch eine gutes, mystisches Licht.
Also haben wir uns bereits morgens um fünf, noch vor Sonneaufgang getroffen.

Ich hoffe Sie gefallen euch..

 

Grüße, Felix

 

 

Anreise

Die Reise von Kuala Lumpur in den Taman Negara Nationalpark verlief recht entspannt und ohne größere Schwierigkeiten.

Um von Kuala Lumpur in den Taman Negara Nationalpark zu kommen fährt man am besten mit dem Bus Richtung Osten über die Autobahn E8 und die Landstraße 98 nach Jerantut.

Abfahrt des Busses in Kuala Lumpur jeden Tag um acht, zehn, zwölf und 16 Uhr an der Station Titiwangsa. Dort bekommt man auch das Ticket, welches 12,8o MYR kostet. Titiwangsa erreicht man mit der grünen Monorail oder mit der gelben Ampang Line.

Ich bin mit dem Bus um 12 gefahren. Der ist in drei Stunden in Jerantut und man hat dann noch genügend Zeit um sich weiter zu orientieren. Entweder man sucht sich dort Übernachtungsmöglichkeit oder man reist gleich weiter in den Taman Negara Nationalpark.

Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder mit einem öffentlichen Bus, mit dem Boot oder mit einem Kleinbus einer lokalen Agentur. Die Agenturen erwarten dich direkt nach der Ankunft in Jerantut. Man kann sich hier also auf eigene Faust durchschlagen oder ein Angebot einer der Agenturen annehmen. Ich bin mit der Agentur NKS gefahren. Diese hat mir auch gleich ein Ticket für die spätere Weiterreise in die Cameron Highlands gebucht.

Nach einer Stunde Wartezeit ging es dann mit einem Kleinbus noch 65 km weiter nach Kuala Tahan, dem Ort am südlichen Eingang in den Park. Die Zufahrtsstraße in den Nationalpark führt hierbei bereits durch Regenwaldgebiet, aber leider auch durch kilometerlange Palmenplantagen, für Welche der Regenwald mittels Brandrodung geopfert wurde. Nach ca. eineinhalb Stunden erreicht man den Ort. Dort gibt es viele verschiedene Hostels und auch ein besser situiertes Ressort zum Übernachten. Ich bin im etwas abseits gelegenen, bunt bemalten Tahan Guesthause geblieben, welches sehr ruhig, direkt neben der hiesigen Moschee liegt. Die Übernachtung in einem Single Room kostet 30 Ringgits.

Aktivitäten

Mit zwei anderen Deutschen und Melissa, einem Mädel aus England die seit zwei Jahren unterwegs ist bin ich auf den Bukit Teresek und anschließend über den Canopy Walkway gewandert.

Man überquert den Sungai Tembeling mit einem Boot (ein Ringgit) und hält sich dann in dem Resort links. Im Wildlife Headquarter im Resort an der anderen Uferseite bezahlt man den Entry Permit (ein Ringgit) und die Camera License (fünf Ringgit). Der Weg führt dann auf einem Plankenweg durch den Dschungel. Wenn man früh startet bekommt man vielleicht den Argusfasan zu sehen und begegnet mit etwas Glück einem Wildschwein. Wir haben den Fassn zweimal gesehen, dazu ein paar Affen in den Baumkronen entdeckt und wurden später tatsächlich vom Grunzen eines Wildschweines überrascht. Nach einiger Zeit zweigt der Weg nach rechts ab und man verlässt den Plankenweg. Etwa 20 min später erreicht man den Hauptweg auf den Bukit Teresek und wandert erneut auf dem Plankenweg stetig aufwärts. Nach weiteren 50 – 60 min kommt man an eine Aussichtsstelle. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Gipfel. Auf der Wanderung begegnet man wohl nur mit sehr viel Glück einem Tiger oder einem Elefanten dafür zahlreichen verschiedenen Schmetterlingen und Ameisen. Tiger und Elefanten sind vermutlich eher im tieferen Dschungel zu finden (ist vielleicht auch ganz gut so… 😉). Nach der Besteigung des Gipfels muss man den Hauptweg vorbei an der Abzweigung von welcher wir gekommen sind zurück gehen erreicht dann den Eingang zum Canopy Walkway. Hier ist erneut eine Gebühr von fünf Ringgit notwendig, welche sich aber wirklich lohnt. Denn die riesigen Bäume des Regenwalds aus einer Höhe von 45 m zu betrachten ist echt eine beeindruckende Erfahrung! Der Canopy Walkway führt zurück zu dem Plankenweg auf welchem man zum Resort und zum Ausgangspunkt zurück kommt.

Die Wanderung dauert ca. vier Stunden. Es bleibt dann noch genügend Zeit für weitere Aktivitäten oder um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Zu empfehlen ist z.B. eine Bootsfahrt nach Lata Berkoh. Dort kann man super Im Fluß Baden gehen während die Bootsguides auf die Rückfahrt warten. Von der Anlegestelle bis zur Badestelle ist noch ein Fußmarsch von 20 – 30 min notwendig. Es ist aber wirklich herrlich dort in dem Fluß zu baden! Wir hatten wirklich Spaß dort!

Will man mehr Unternehmen oder tiefer in den Dschungel wandern ist eine geführte Tour zu empfehlen. Dafür gibt es mehrere Anbieter. Unter anderem ist z.B auch eine siebentägige Tour auf den Gungung Tahan möglich (höchster Berg Malaysias) oder eine viertägige Trekkingtour durch den Dschungel mit Übernachtung in Höhle und der Chance auf Elefanten zu treffen möglich.

Verpflegung

In Kuala Tahan gibt es einige schwimmende Restaurants direkt auf dem Fluß. Angeboten werden wunderbare malaysische oder auch indische Gerichte in verschiedenen Preiskategorien. In der Zufahrtsstraße zum Fluß befindet sich ein kleiner Minimarkt und nebenan ein Restaurant in welchem es diverse Frühstücksgerichte gibt.

Ankunft am Kuala Lumpur International Airport (KLIA)

Leider schaffe ich es nicht ein Bild für diese Beitrag von unterwegs aus hochzuladen. Das gibt’s dann, wenn ich wieder daheim bin oder es doch mal funktioniert.

Nach drei Stunden Wartezeit in Muskat und weiteren sechseinhalb Stunden Flug bin ich um ca. acht Uhr Lokalzeit am Flughafen angekommen. Auf geht’s!

Tipp: Die Bahn benutzen um an sein Gepäck zu kommen (führerlose Ubahn – da sind die Malaysier den Deutschen einen ganzen Schritt voraus, die fährt bestimmt schon seit fünf bis zehn Jahren). Dazu der gelben Markierung sowie der Beschilderung Baggage Reclaim folgen.

Bevor man allerdings an sein Gepäck kommt muss man erst durch die Zoll- und Passkontrolle. Auf der linken Seite befinden sich die leeren Schalter für die Einheimischen und auf der rechten Seite die Schlange für die Foreigners bzw. Immigrants. Europäische Bürger müssen sich hier auf eine längere Wartezeit über eine Stunde einstellen.

An einem der zahlreichen Geldautomaten kann man z.B. mit der Viabuy Prepaid MasterCard einige Ringgits abheben um für Kuala Lumpur gerüstet zu sein.

Ein Stockwerk tiefer befindet sich der Busbahnhof. Dort gibt es für 12 MYR (umgerechnet ca. 2,60 €, Link zum Geo.de Währungsumrechner) ein Ticket nach Kuala Lumpur Chinatown. Chinatown ist quasi die Altstadt von KL und liegt recht zentral. Man kann von dort gut das Zentrum der Stadt zu Fuß erkunden. Ich habe dort im Guesthouse Oasis, das direkt in der Jalan Pentaling (sehr bekannte Markstraße in Chinatown) liegt, übernachtet, nachdem mich ein Franzose namens Dany dort hingeführt hat.

Tipp: Sich nicht von Leuten blenden lassen die Geld dafür haben wollen wenn sie dich zu einem Guesthouse führen. Diese werden vermutlich bereits von den Besitzern bezahlt.

Das Guesthouse ist ein kleines unscheinbares Haus mit Schlafsaal und Einzelzimmern sowie Gemeinschaftsraum. Die Zimmer sind zwar wirklich winzig (zwei bis drei qm) aber sauber und ruhig. Das Bett nimmt Dreiviertel der Fläche des Zimmers ein, ist aber echt beqeurm und ebenfalls gepflegt.

Wirklich cool am Oasis ist die Dachterasse im fünften Stock auf der man den Abend schön ausklingen lassen kann.

WLAN ist kostenlos, es gibt aber für ein paar Ringgits einen Computer zum benutzen.

Erste Eindrücke sammeln

Nachdem man den Jetlag überwunden hat erkundet man die Stadt am besten direkt zu Fuß von Chinatown aus. Auf dem Weg zum Zentrum gibt es bereits ein paar Tempel und Märkte zu sehen.

Der Merdeka Square und die Masjid Jamek sowie die Kuala Lumpur City Galerie sind alle in Laufweite und auf jeden Fall einen Besuch wert.

Der Merdeka Square ist ein groß angelegter Rasenplatz auf welchem die Föderation Malaysia gegründet wurde. Dort steht ein riesiger Fahnenmast mit der Flagge Malaysias.

Direkt neben dem Merdeka Square befindet sich die Kuala Lumpur City Galerie, welcher man auch einen Beauch abstatten sollte. Hier findet man zuhauf Informationen über Kuala Lumpur, da es eigentlich eine Art Tourist Information ist. In der City Galerie gibt es ein riesiges Model der ganzen Stadt, welches man zusammen mit einer Multivisionsshow anschauen kann. Lohnt sich auf jeden Fall!

Rund um die Masjid Jamek war gerade eine große Baustelle und es wurde einem der Blick ein wenig verwehrt. Trotz Baustelle ist die Moschee auf jeden Fall einen Besuch wert. Man kann die Moschee bedingt im Rahmen einer Führung und mit entsprechender Kleidung (welche man ausleihen kann) besuchen.
Öffentlicher Nahverkehr

Es gibt in Kuala Lumpur vier verschiedene Bahnen (LRT, zwei Monorail und eine Ubahn) und zahlreiche Busse mit welchen man am viele Orte gelangen kann. Unter den Bussen gibt es die öffentlichen Busse, einen Hop-on-Hoop-off Bus für Touristen und angeblich sogar einen kostenlosen Bus. Die Bahnen und Busse sind nicht in einem Verbund organisiert. D.h. man zahlt für jede Fahrt extra, was aber recht günstig ist und gut funktioniert.

Zweiter Tag

Ein schönes Kontrastprogramm bietet z.B. der Besuch der Petronas Towers und des KLCC am Morgen, und um dem Großstadtsstress zu entkommen ein Abstecher in den Botanischen Garten mit dem Birdpark am Nachmittag.

Beides sind wirkliche Highlights welche die Möglichkeiten und die Varietät dieses asiatischen Landes zeigen. Einerseits die scheinbare Unbegrenztheit in der Hochhausarchitektur und andererseits die zahlreiche Artenvielfalt in der Tierwelt dieses tropischen Landes.

Für einen dritten Tag oder einen längeren Aufenthalt empfehle ich den Dumont Reiseführer Malaysia von Renate Loose. Aus diesem habe auch ich viele Informationen.

Ich habe mich am dritten Tag meines Aufenthalts in Kuala Lumpur habe auf den Weg in den Taman Negara Nationalpark gemacht. Meine Reiseeindrücke dazu findet ihr im folgenden Post.

Guten Morgen liebe Leser meines Blogs,

den ein oder anderen mag der Titel dieses Blogeintrages verwundern, schließlich geht es ja hauptsächlich um Fotos auf felixmayr.photography. Und darum geht es auch dieses Mal wieder. Auch wenn in der letzten Zeit gelegentlich der ein oder andere Artikel zu finden war.

In den nächsten zwei bis drei Wochen bin ich unterwegs in Malaysia. Denn ein paar gute Freunde haben mich dorthin auf eine Hochzeit eingeladen!! Wann bekommt man schon mal eine Einladung auf eine Hochzeit nach Malaysia!? Da lasse ich es mir natürlich nicht nehmen dem Land auch einen Besuch abzustatten und euch mit Fotos und interessanten Details des Landes zu versorgen.

 

Anzeigetafel Flughafen München

Am Flughafen München

 

Flugtickets zur Hochzeit

Tickets zur Hochzeit

Aus diesem Grund sitze ich grade in einem Liegestuhl aus schwarzem Leder am Flughafen in Muskat im Oman. Und blicke der aufgehenden Sonne entgegen, während ich auf meinen Anschlußflug nach Kuala Lumpur warte. Allein der morgendliche Dunst in der Luft verrät schon die Anwesenheit der Wüstenatmosphäre, auch wenn man das im klimatisierten Warteraum des Flughafens nicht mitbekommt. Allerdings auf dem Weg vom Flugzeug zum Transitgate. 31 Grad hat es bereits um halb sechs, noch vor Sonnenaufgang!

Wer übrigens günstig einen Flug nach Kuala Lumpur, Singapur oder auch in viele andere Städte und Länder der Welt buchen will, sollte sich mal Skyscanner anschauen. Man kann hier echt günstige Flüge finden. Wer nicht nur hin und zurück fliegen will kann sich auch mal bei Momondo reinklicken. Dort kann man auch Gabelflüge buchen.

So long,

Felix

Why not from Felix Mayr on Vimeo.

This video is an art project for an application at the "Deutsche Film- und Fernsehakademie" in Berlin made by Felix Mayr

Music:

Flex Vector - Pocket Zombie
https://soundcloud.com/flex-vector/flex-vector-pocket-zombie-free

URB - Tontura
https://soundcloud.com/enoughrec/urb-tontura

Lantriperc - People Machine
http://freemusicarchive.org/music/Lantriperc/Elevate_Your_Force/07_-_Lantriperc_-_People_Machine

Heute gibt es mal selbst produzierte Kunst.

Ein in meinen Augen faszinierendes Titelbild von Spiegel Online

Wie bedeutsam ist es für die Menschheit ein Bild zu sehen in welcher zur gleichen Zeit ein Staatsmann öffentlich weint und eine Staatsfrau mit grimmigem Blick ein „härteres Durchgreifen“ fordert?

War es nicht eines Tages mal genau andersrum?

War es nicht mal so, dass ein Mann an der Grenze seines Herzens den Mut hatte auf den Tisch zu hauen und mit grimmigem Blick brüllte „jetzt ist genug!“.
War es nicht mal so, dass eine Frau an der Grenze ihres Herzens den Mut hatte Schwäche zu zeigen und zu zu weinen?

Wünschen wir uns nicht alle genau das?

Wenn uns diese Welt derzeit vor Augen führt wer wir sind, weil wir, Frauen wie Männer, an der Grenze unseres menschlichen Daseins angekommen sind,

ist dann

die Stärke eines Mannes das Herz und die Authentizität des Mannes?
die Sensibilität der Frau das Herz und die Authentizität der Frau?

Wäre es nicht an der Zeit dies zu akzeptieren und authentisch zu handeln?

Frauen nach ihren weiblichen Herzen und Männer nach ihren männlichen Herzen.

Wer traut sich?

Vor einigen Monaten hatte ich einen Beitrag über den Alten Postbahnhof Leipzig geschrieben.

Von dieser Fototour gibt es jetzt einen Kalender für 2016, der über folgende Onlinehändler zu beziehen ist.

Ein super Weihnachtsgeschenk für Lost Places Fans oder Liebhaber historischer Orte. Genausogut für Eisenbahner oder Postfreaks.

Servus,

Stephan, ein Kollege von unserem Eastside-Stammtisch startete am 7. November seinen Atlantik Segeltrip von Teneriffa nach Martinique und wird versuchen von Meer aus zu Bloggen.
Wer seinen Trip verfolgen will, kann dies auf seinem Blog World – of – Stephan tun. Einfach auf das Bild klicken.

Vor ein paar Jahren hatten wir vom Stammtisch ja schon einmal einen etwas größeren Trip unternommen, damals sind Ania, Regina, Didi, Tobi und ich mit dem Auto nach Mali gefahren. Die Reise haben wir damals auch in einem Blog dokumentiert: Eastside-goes-Afrika-Blog.

Heading West

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grüße,
Felix

Zusammenfassung Jakobsweg Teil eins

Letztes Jahr im Oktober bin ich von Benediktbeuern im Alpenvorland zu Fuß losgelaufen um mich auf den Jakobsweg zu machen.
Ich hatte damals lange überlegt ob ich den „typischen“ Jakobsweg in Spanien von Pamplona nach Santiago gehe. Dann hätte ich aber mit dem Zug erst mal nach Spanien fahren müssen.

Meine Heimat ist aber das schöne Benediktbeuern am Fuße der Benediktenwand. Dort bin ich aufgewachsen und dort sind auch meine Wurzeln. Es gibt dort ein Kloster, welches seit Jahrhunderten ein zentraler Ausgangspunkt für Reisende weiter nach Süden ist. Schließlich ist Benediktbeuern quasi die letzte Station, bevor es tiefer in die Alpen weitergeht.

Da liegt es nicht fern, das auch einer der Jakobswege über Benediktbeuern führt.
Es handelt sich hierbei um den Jakobsweg „Isar-Loisach-Leutascher Ache-Inn“ welcher in Schäftlarn an den Münchner Jakobsweg anschließt und über das Kloster Beuerberg, Kloster Benediktbeuern, Walchensee und Karwendel zum Tiroler Jakobsweg führt.

Warum also nicht direkt zu Hause starten, wie es eigentlich auch der allerursprünglichste Weg ist. Schließlich heißt es „der Jakobsweg führt von Deiner Haustüre nach Santiago di Compostella“.

Ich habe den Weg damals nicht online dokumentiert, sondern in einem Tagebuch das ich dabei hatte. Außerdem habe ich damals bewusst auf digitale Technik im weiteren Sinn verzichtet und habe sogar meine 5D daheim gelassen. Statt der 5D habe ich eine alte Rollei 35 von meinem Dad und drei Diafilme mitgenommen. Irgendwann werde ich die Bilder noch in einem separaten Beitrag online stellen und ein wenig mehr dazu erzählen.
Ich wollte den Weg völlig offline gehen. Ok, ganz offline wars nicht, ich hatte ein altes Siemens Handy dabei um wenigstens für etwaige Notfälle und Buchungsanfragen gerüstet zu sein. Allerdings war es eigentlich die meiste Zeit ausgeschaltet und ich habe es lediglich zur Reservierung von Unterkünften genutzt. Man könnte das natürlich schon noch auf die Spitze treiben und sich wirklich drauf einlassen das man vor Ort schon was findet. Sollte eigentlich schon funktionieren… 😉


Jakobsweg Teil zwei

Heute geht es weiter. Ich mache mich wieder auf den Weg um an meiner letzten Etappe vom letzten Jahr wieder anzuschließen. Dazu muss ich aber erst mal nach Brienz in der Schweiz.

Mein Plan ist im Moment mit Roy, welchen ich über Blablacar kontaktiert habe nach Wintherthur zuu fahren. Dort werde ich voraussichtlich bei Gina, welche ich über Couchsurfing angeschrieben habe übernachten. Dann sehen wir mal weiter.

Ich werde versuchen von unterwegs aus abundzu einiges hier online zu stellen. Mal sehen wie es funktioniert. Es wird auf jeden Fall diese mal keine High-End-Fotos geben, da ich meine 5D nicht mitnehme, sondern lediglich meine kleine Lumix und das Iphone.

So, nun gehts aber weiter ich hab also meine Sachen wieder gepackt:

Vorbereitung für den zweiten Teil meines Jakobswegs

Vorbereitung für den zweiten Teil meines Jakobswegs

Folgend eine Packliste als Empfehlung für euren Jakobsweg:

Klamotten/Ausrüstung:

  • Leichte Wanderhose, am besten als ZIP-Hose damit kann man sie auch kurz machen
  • 2x leichtes Multifunktions T-shirt
  • 2x leichtes Multifunktions Longsleeve
  • Goretex Regen-/Windjacke, muss gar nicht mal gefütter sein, denn dazu kann man sich andere Sachen drunterziehen
  • Soft-Shell, perfekt zum drunter ziehen
  • Leichte Regenhose, kann über die ZIP Hose drüber gezogen werden oder dient im Notfall auch komplett als Ersatz
  • 2x Unterhosen, jeweils abwechselnd waschen
  • 2x Wandersocken, jeweils abwechselnd waschen
  • Mütze
  • Schaal (es hört sich blöd an, aber ich nehme einen Seidenschaal mit, der ist extrem leicht und sehr warm)
  • Leichte Handschuhe

Weitere Ausrüstung

  • Wanderschuhe (müssen nicht die schweren Bergstiefel sein, auf den meisten Wegen tun es Trekkingschuhe auch. Bei schwierigeren Passagen muss man halt ein wenig vorsichtiger sein.. die brasilianischen Tourguides gehen auch mit FlipFlops in den Dschungel 😉 )
  • Flip-Flops
  • Sonnenbrille
  • Hülle für Sonnenbrille
  • Hut
  • Stirnlampe
  • Brusttasche
  • evtl. Geldgürtel
  • Rucksackpariser (also so eine Regenschutzhülle)
  • Hüttenschlafsack
  • Biwaksack
  • evtl. leichte Isomatte
  • Trinkflasche
  • Brotzeitdose
  • Fleecehandtuch
  • Taschenmesser
  • evtl. Reisetasse
  • evtl. Reisebesteck
  • Pilgerstock (je nach Vorliebe aus Holz vom Wegrand oder Teleskopstöcke)
  • Jakobusmuschel, Jakobuspin

Klamotten wie Mütze, Schaal und Handschuhe sind für herbstliche Jahreszeiten in Mitteleuropa durchaus zu empfehlen. In Spanien ist das vielleicht nicht unbedingt notwendig. Kommt eben immer auch auf die Jahreszeit an.

Ein dicker Schlafsack und ein Zelt ist in der Regel nicht notwendig. Außer man reist in wirklich kalten Regionen oder zu sehr kalter Jahreszeit. Das kommt in jedem Fall dann auf die persönlichen Reiseplanungen und Vorlieben an.

Nützliches

  • Filmdose mit Gummis und Nähzeug
  • Filmdose mit Sicherheitsnadeln
  • Zündholzschachtel mit Oropax
  • kleines Stück Schnur
  • eine Rolle Klopapier, verpackt in einem Plastikbeutel,  alternativ Tempos
  • kleine Schere
  • zwei kleine PE Beutel

Literatur/Schreibzeug/Ausweiße

  • Pilgerführer
  • Pilgerausweiß
  • Personalausweiß/Reisepass
  • DAV Ausweiß
  • Jugendherbergsausweiß
  • EC-Karte
  • Kreditkarte
  • Bahncard
  • evtl. Führerschein
  • evt. Drivenow Kundenkarte
  • Sprachführer
  • Tagebuch
  • Bleistift
  • Kugelschreiber
  • Radiergummi
  • Spitzer

Medizinische Versorgung

  • Blasenpflaster, groß & klein
  • Handelsübliches normale Pflaster (Hansamed)
  • Hansaplast (kann auch als Klebeband dienen)
  • Jod-Antiseptikium
  • Kleine Tube Voltaren (günstiger Ersatz ist z.B. Diclofenac von Ratiopharm)
  • Hirschtalgcreme (um die Füße einzucremen und vor Blasen durch Reibung zu schützen)
  • Aspirin
  • evtl. Kondome
  • Persönliche Medikamente

Für die Kulturtasche

  • kleine Kulturtasche
  • Zahnbürste
  • Zahnpasta
  • Sonnencreme
  • Labello
  • Mini-Duschgel (gibts im Drogeriemarkt) oder einfach eine Seife
  • Rei in der Tube (gibts als Miniversion im Drogeriemarkt)

So, und zu guter letzt noch ein Hinweis, welcher leider heutzutage notwendig ist. Die vorgestellte Liste ist lediglich eine Auflistung meiner persönlichen Empfehlung. Fehler und Irrtümer sind nicht auszuschließen. Ihr seid selbst für eure Packliste und eure Reise verantwortlich. Ich gebe jegliche Verantwortung für eine etwaige „Richtigkeit“ oder „Vollständigkeit“ dieser Packliste ab.